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Influenza

Hat einen Youtube Account. Der Neo.

Seit einigen Wochen streame ich ja die G-Fleet jeden Freitag auf Twitch. Ab und an kann man mir sogar des Sonntags dabei zuschauen, wie ich live und in Farbe beim Missionrunning oder beim Abyssal Deadspace Pockets fliegen, nach Strich und Faden versage. Diese Videos sind mehr oder weniger Trash-TV. Aber ab und an ist auch mal ein Juwel dabei.

Zum Beispiel heute. Da hat sich Kollege FourBeer von den Weltraumnomaden die Zeit genommen, uns ein wenig zur Geschichte der Minmatar zu erzählen. Solche Videos sollten auf jeden Fall für die Nachwelt erhalten bleiben.

Aus diesem Grunde habe ich mich dazu durch gerungen, einen Youtube Account anzulegen, damit die Videos, die ja bei Twitch nach Zeitraum „x“ automatisch gelöscht werden, für längere Zeiträume zu sichern.

Jetzt hat Neo also einen Twitter-, einen Twitch und nun auch einen Youtube-Account. Fehlt noch ein Instagram-Account und dann ist das Programm komplett.

In den kommenden Streams wollen wir mehr in Richtung Talk gehen. Ich werde versuchen, mir Gäste einzuladen, die zusammen mit mir entweder über aktuelle Geschehnisse in New Eden quatschen, evtl. alte Stories zum besten geben oder uns etwas über die Hintergrundgeschichte von EVE Online erzählen.

Wenn DU evtl. Lust hast, im Stream etwas zum Besten zu geben, dann hau in die Tasten und kontaktiere mich: Ich freue mich sehr über jede Idee, jede Anregung und auch über jede Kritik und ich bin immer auf der Suche nach „Talkshow-Partnern“ für einen „Talk im Belt“. Ingame erreicht Ihr mich am besten direkt über die EVE-Mail an „Neovenator“. Ich freue mich auf Euch.

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Ich gehe nicht mehr zurück!

Seit Dezember zu 100% auf Linux unterwegs. Der Neo.

im Dezember 2019 startete ich ein Experiment. Ich wollte mal schauen, ob sich Linux als 100% Ersatz für Windows eignet. Ich hatte im Black-Friday Sale günstig zwei Samsung 970 EVO mit jeweils 500GB ergattert. Es war also noch Speicherplatz da.

Anfänglich war ich skeptisch, hatte aber nichts zu verlieren. Ich verfüge über profundes Linux-Halbwissen und dachte „Hey, was kann da schon schief gehen?“. Also los, rein ins Getümmel und los geht’s.

Die wichtigste Voraussetzung war: EVE Online muss mit allen Details auf HIGH ruckelfrei unter Linux mit 100FPS laufen. Funktioniert dies nicht, ist der Ofen sofort aus. Bei einer GTX1080 und einem I7 7700 erwarte ich das einfach. Unter Windows habe ich damit keine Probleme.

EVE Online, Discord und Teamspeak – Kein Problem

Meine ersten Versuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Doch nach einigem hin und her, habe ich die richtige Lösung gefunden. Ubuntu 18.04 mit den proprietären Nvidia-Treibern 440, Wine 5 und DXVK. EVE Online wurde mit den perfekten Einstellungen für DXVK über Lutris installiert.

Auch die Installation von Discord und Teamspeak stellte mich vor keine großen Hürden. Ich war ruckzuck -was EVE angeht- wieder eindsatzbereit.

Nun bin ich zum Glück kein Mensch, der außer EVE Online noch andere Spiele spielt. Das macht den Umstieg recht leicht. Die meisten Games bekommt man aber trotzdem über WINE ans laufen, aber eben bei weitem nicht alle. Außer EVE Online habe ich noch Trackmania Nations von Nadeo auf der Platte. Weitere Spiele habe ich erst mal nicht am Start. Das macht den Umstieg von Windows auf Linux natürlich recht einfach.

Zur Grafikbearbeitung meiner Bilder nutze ich GIMP, an den ich mich, ehrlich gesagt, erst gewöhnen musste. Zum schneiden von Videos nehme ich nach wie vor Avidemux, welches es auch schon unter Windows gibt.

Mein Ubuntu Desktop im Mac Style bei 3440×1440 Pixeln

Gesurft wird mit dem Firefox (ausgestattet mit Adblock Plus und dem Facebook-Container) und die Mails werden im Thunderbird abgearbeitet. Videos werden mit VLC abgespielt. Die üblichen Tools, wie Filezilla, Teamviewer und dem VMWare Player gibt es unter Linux auch.

Anfänglich hatte ich Windows 10 noch auf einer zweiten SSD. Ich nutzte es u.a. um noch ein wenig Need 4 Speed zu zocken und von dort auch EVE zu streamen. Seitdem ich aber OBS Unter Linux fehlerfrei am laufen habe und NFS auch nicht mehr so rockt, habe ich die Windows Partition nicht mehr gestartet. Seit dem liegt die SSD quasi brach und könnte für etwas anderes genutzt werden.

Selbst meine Hardware (Logitech Craft Tastatur, G933 Headset und G502 Lightspeed Maus) lassen sich problemlos mit entsprechenden Linux Tools konfigurieren. Keine lästige Logitech-Software mehr, die immer nach Hause telefoniert und einem ungewollte Updates installiert.

EVE Online. Alle Details auf HIGH. 100FPS im Window Mode auf 3440×1440.

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich vermisse Windows aktuell so gar nicht. Ich bin nun im dritten Monat auf Ubuntu unterwegs und erfreue mich tatsächlich sehr an der neuen Freiheit.

Sicher, manche Dinge sind schwierig und sehr fummelig, wenn man Dinge machen möchte, die unter Windows ganz easy sind, aber wenn man sich ein mal „reingefummelt“ hat, macht Linux richtig Laune.

Man muss ein wenig Affinität für die Shell und die Linux-Architektur mitbringen und sich frei von dem Gedanken machen, dass dort alles so läuft, wie es unter Windows der Fall ist. Im Endeffekt muss man der ganzen Sache offen gegenüberstehen. Dann fluppt es auch.

Der Auslöser, mich von Windows los zu sagen, war damals ein Artikel auf heise.de, in welchem stand, dass man bei der US Version von Windows 10 ab Version 1909 ein Microsoft-Konto zur Installation von Windows benötigt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis man auch in der EU kein lokales Konto mehr anlegen können würde.

Heute erschien dann der passende Artikel, zu meiner Vermutung, auf heise.de. Wenn man die Version 1909 komplett neu installiert, wird man nun auch in Deutschland zu einem Microsoft-Konto bei der Installation gezwungen. Das kann man nur mit diversen Tricks umgehen. Ich bin mir sicher, auch diese Tricks wird Microsoft in Zukunft abstellen. Ab dann ist man als Windows-Benutzer an ein Microsoft-Konto in der Cloud gebunden. Viel Spaß.

„Die Hundeleine wird enger“, schrieb jemand passenderweise im heise.de Forum. Schon als Microsoft das Update von Windows 7 auf 10 für umme anbot, ahnte ich, dass wir den preis dafür noch eines Tages zahlen würden. Ich vermute, jetzt ist die Zeit gekommen, in der meine Vermutung wahr werden wird.

Mich juckt es nicht mehr. Ich bin mit meinem Linux recht glücklich. Die einzige Frage, die mich noch umtreibt ist, was ich am besten mit der zweiten Samsung 970 EVO anfangen soll. Soweit ich weiß, kann ich sie wohl nicht so einfach als Raid0 mit meiner Linux Evo verbinden, ohne dass ich alles neu installieren muss.

Na mal schauen. Aktuell frisst sie ja kein Brot.

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Semi AFK-Ratting im Nullsec

Schaut mit der Polizei-Ishtar nach dem Rechten. Der Neo.

In den letzten Tagen und Wochen war bei mir, was EVE Online angeht, recht wenig los. Ich loggte von Zeit zu Zeit mal ein, hatte aber eigentlich auf gar nichts mehr Lust. Es war mal wieder die Zeit, wo ich darüber senierte, ob es nicht langsam mal an der Zeit ist, mit dem Kram aufzuhören und mal wieder an diesem Real-Life teilzunehmen.

EVE rockt mich momentan so gar nicht. Das kenne ich aber schon. Es fehlt die Motivation etwas zu tun. Aber was kann man schon solo machen, wenn man wie ich, eine Faule Couchkartoffel ist? Klar, ich könnte mir dem Carrier vor die Tür und mir die Taschen beim Ratten so richtig voll machen, aber Carrier sind langsam, schwerfällig und erfordern wieder dieses elende Micro-Management. Datt iss allet nich Neo-Kompatibel.

Meist will ich neben EVE Noch andere Dinge machen. Entweder was futtern, ein wenig chatten, Musik hören oder einen Videostream schauen. Da ist Carrier fliegen keine gute Idee, wenn man ein Organisations-Chaot ist, wie ich einer bin.

Das AFK-Ratting-Gerät. Eine Ishtar.

Von meinem Kollegen, Alex Kardaan bekam ich ein Fit für eine Ishtar. Mit der kann man die kleineren Sites im Nullsec quasi Brain-AFK fliegen. Abdocken, in der Site ein Celestial auf 20Km orbiten und dann die Drohnen raus lassen. Das Autotargeting sorgt dafür, dass die Dröhnchen immer etwas zu tun haben. Nur ganz selten muss man mal die Taste „F“ drücken, wenn der Gegner zwar zwar aufschaltet, jedoch nicht reboxed. Meine Corpies nutzen das Ding auf ihren Altchars, um Geld zu verdienen, während sie mit dem Main in einer PVP Flotte unterwegs sind.

Sicher, das Einkommen ist nicht die Welt, aber wenn man bedenkt, dass ich ratten kann, während ich im Homeoffice an einem Projekt arbeite, nebenbei noch einen Stream schaue und zwischendurch problemlos aufs Klo gehen kann, ist das ein netter Nebenverdienst. Selbst mit der Ishtar und meiner lahmen Reaktion, habe ich heute mehr verdient, als man es im Highsec mit Missionrunning in der selben Zeit, mit nur einem Char machen kann.

Ausbeute eines Tages

Ohne dass ich groß auf die Ishtar hätte aufpassen müssen, fräste sie sich den ganzen Tag von Site zu Site. Ich machte zwischendurch mal Pause, aber eigentlich war das Teil fast den ganzen Tag unterwegs.

Nebenbei erledigte ich diverse Dinge. Telefonierte mit Kunden, hatte eine Fernwartungssitzung, futterte ein Brot, spielte Musik auf meinem Amiga 1200 ab, putzte den Schreibtisch und fütterte die Mietzekatzen. Alles ohne, dass ich irgendwo hätte eingreifen müssen.

Übersichtliches T2 Fit

Das Schiff hat mich nicht sonderlich viel gekostet und es hat seine Kosten schon wieder eingespielt. So mache ich etwas in EVE, was nicht all zu viel Brain erfordert, mich aber dennoch im Spiel aktiv hält.

Ich muss mich nicht all zu viel Anstrengend und mache trotzdem was in EVE. So kann ich es auf Sparflamme spielen und trotzdem dabei etwas ingame verdienen. Ich muss nur ab und an mal einen Blick auf den Local schmeißen, damit ich nicht von einer durchroamenden Gang zerlegt werde. Das ist aber auch schon alles.

Und… so langsam fange ich tatsächlich an, das ratten doch irgendwie gut zu finden.

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