Author Archives: EveBlogs.de

Battlestation

Neuer Tisch für die EVE Online Kommandozentrale

Beim EVE spielen muss man es gemütlich haben. So ein Raumschiff muss ja schließlich gewissenhaft gesteuert werden. Sitzt der Pilot dabei schräg und ungemütlich, knallt er ab und an mal vor Stargates oder verpennt den Warp, wenn im Nullsec böse Buben im Local auftauchen. Man muss angenehm sitzen und auch der Tisch, auf dem die Tastatur und die Maus, sowie der Monitor stehen, sollte entsprechend gut sein. Ich habe meinen alten Tisch sehr gern gehabt, aber es kommt auch da die Zeit, wo man sich mal langsam trennen muss. Dieser Punkt war dann am Wochenende gekommen. Scheiden tut weh, aber die Lust, mal was neues zu probieren und das anschließende Ergebnis, lassen die Trennung vom alten Kommando-Tisch dann doch nicht so schwer werden.

Seit nun mehr elf Jahren bin ich mit einem, Glasschreibtisch aus dem Hause „Roller“ sehr zufrieden gewesen. Dennoch blieb es nicht aus, dass der Tisch so manche Kampfspuren in seiner Glasplatte abbekommen hat. Es wurde Zeit für einen neuen Tisch. Nur was nimmt man da? Außerdem brauchte ich mehr Platz in der Breite. Mein Tower sollte endlich sein Dasein am Boden gegen eine gloriose Zukunft an Deck eintauschen dürfen.

An Glas hatte ich mich satt gesehen. Elf Jahre und etliche Flaschen voller Glasreiniger später wurde es mal Zeit für etwas anderes. Dieses mal sollte es etwas aus Holz sein. Ich fing an zu suchen und wühlte mich durch etliche Websites diverser Möbelhäuser. Leider war da nichts passendes dabei. Man bekommt immer nur den 08/15 Einheitsmüll. Ein Tisch, dessen Platte elektrisch rauf und unter fährt und wo man zwischendurch auch mal stehen kann, wäre fein. Als ich die Preise für die Dinger sah, legte ich mich erst mal hin. Dafür war kein Budget vorhanden. Oder anders gesagt. Dafür bin ich zu geizig.

Dank der Filterblase und meiner Google-Suche, schlug mir dann Youtube vor, mir doch mal ein paar DIY Videos zum Thema Computertische anzuschauen. Was ich dazu sehen bekam, war der krasse Scheiß, aber leider nicht ohne handwerkliche Skills und Equipment der Oberklasse zu schaffen. Echt der Hammer, was die meisten Leute sich da krasses zusammenbauen. Allerdings fehlen mir dazu die Skills, die Werkzeuge und auch hier: Das Budget. Es musste etwas einfacheres geben. Ich suchte weiter.

Drei Bauteile von Ikea, die eigentlich nicht zueinander gehören

Dann stieß ich aber auf Videos von Menschen, die schlichte Desks bevorzugen und sich dafür bei Ikea bedienen. Was soll ich sagen? Ich stehe auf simple Dinge, ohne viel Geschnörkel. Ich mag es schlicht, dezent, aber dennoch etwas edel. Ich mag es, wenn mein Tisch sauber und aufgeräumt daher kommt. Das habe ich zuhause so und auch in meinem Büro in Bonn.

Wenn man diverse Dinge von Ikea, die eigentlich nicht zusammen gehören, miteinander mischt oder sie aneinander baut, nennt man das wohl Ikea-Hacking. In diesem Fall war der Hack ein sehr simpler. Man kaufe eine „Karlby“ Küchenanrichteplatte in Nussbaumoptik, packe ein zwei Alex Schränke darunter und fertig ist die Laube. Bezahlt habe ich 129 Euro für die Platte und 2x 49,99 für die beiden Alex-Schränke.

Nun passt auch der Rechner auf den TIsch

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Lösung. Das „Design“ ist recht schlicht und es passt zum Rest der Ikea-Einrichtung in meinem Mancave. Die Schränke bieten jede Menge Stauraum und mein PC kann nun endlich vom Boden auf den Desk gehoben werden.

„Warum will der Penner den Rechner auf dem Tisch haben?“ werdet Ihr Euch sicherlich zurecht fragen. Nun, es handelt sich dabei um einen BeQuiet Tower mit einer beleuchteten Nvidia GTX 1080 und einem beleuchteten MSI Z270 Sli Plus Motherboard.

Etwas für’s Auge

Als ich neulich auf die Idee kam, im meinem, Tower mal das Kabelmanagement zu überarbeiten, räumte ich jede Menge Platz frei. Diesen Platz füllte ich nur zum Spaß mit zwei kleinen Modellautos auf. Angefixt davon, wollte ich den Tower auf dem Tisch haben und ggf. noch ein wenig mehr daran arbeiten. Evtl. noch ein paar leuchtende RAM Riegel oder leuchtende Lüfter. Was genau kommen wird, weiß ich noch nicht. Wir werden sehen.

Sieht dezent aus, auf dem neuen Tisch.

Die ersten Tage habe ich nun an dem Tisch verbracht und denke, er ist genau so, wie ich ihn haben will. Was ich noch herausfinden muss ist, wie ich am besten die Kabel in den Griff bekomme. Aktuell baumelt da noch alles durch die Gegend. Auf diese Metallrahmen unter der Tischplatte habe ich keine Lust. Die sind meist zu unaufgeräumt. Aktuell schaue ich, dank Filterblase, wieder Videos zum Thema „Wie verlege ich Kabel an einem Computertisch so, dass es geil aussieht?“. Ich bin aber nich nicht auf die richtige Lösung gestoßen.

Etwas Lightshow muss sein.

Die ersten Runden in EVE Online machten jedenfalls mit dem neuen Tisch Spaß. Ich habe mir auch gleich eine Fußraste für unter den Tisch geholt und seitdem sitze ich auch gerade in meinem Noble-Chair. Unfuckingfassbar, dass ich es heute dank dieses Dings geschafft habe, den ganzen Tag gerade zu sitzen und nicht, wie sonst immer, im Schneidersitz in dem Ding herum zu lümmeln.

Stauraum satt, dank Alex vom Ikea

Alles in allem ist Platz für drei Rechner. Ich habe meinen Gamingrechner, mein Macbook Pro und meinen Firmenlaptop. Wenn man sie passend positioniert, kann man an allen dreien gleichzeitig arbeiten. Vorher hatte ich eine Fläche von 150x70cm, jetzt eine von 186×63,5cm. Das ist zwar etwas weniger in der Tiefe, aber dafür mehr in der breite.

Corsair Mauspad XXL… etwas groß aber gut.

Abgerundet habe ich das ganze dann gestern durch den Kauf eines Corsair Pads für die Tastatur und den Maus. Da hat man ordentlich Platz. Mein Razer Mauspad, welches eigentlich nur eine dünne Folie war, die man auf den Tisch kleben muss, klebte auf der Holzplatte so gar nicht. Also musste etwas neues her. Die Matte ist echt klasse, aber auch nicht gerade billig. Mit 38 Euro war ich dabei, Mein lieber Scholli. Das geht ganz schön ins Geld.

Alles in Allem war es mir das aber wert. Ich sitze nun ganz anders an meinem Tisch (gerade und anständig) und lümmele mich nicht mehr wie ein Otto auf dem Stuhl herum. Jetzt fehlt noch das Kabelmanagement am Tisch und ggf. noch das ein oder andere Gimmick (Wireless laden meines iPhone durch die Tischplatte), aber dazu brauche ich noch das ein oder andere Werkzeug.

Am Freitag werde ich auf jeden Fall erst mal entspannt im Stühlchen sitzen, den Leuten auf Teamspeak lauschen und mit Kel Rashem auf der G-Fleet minern gehen. Ich kann es kaum erwarten.

P.S.: Die Fotos sind alle entstandenm bevor ich wieder Linux installiert habe. Bitte nicht wundern, dass da Windows 10 zu sehen ist.

Lies den ganzen Beitrag von Neovenator auf Neovenator

Kel kann endlich Skiff

Erst mal an der Tanke prollen fliegen.

Für die G-Fleet Community-Flotten nutze ich meist einen Altchar namens „Kel Rashem“. Mit Razor haben zur zu 99,9% im Jahr Krieg gegen Pirat oder andere Highsec-Warlords, deren Hauptgeschäft es ist, ahnungslose Schnarchzapfen beim abdocken in Jita aus dem Hemd zu schießen und ja, solche Schnarchzapfen existieren echt in jeder noch so professionellen Nullsec-Allianz.

Wer noch mind. zwei Hirnzellen übrig hat, hat einen Altchar außerhalb der Ally, der sich dank fehlender Strukturen gefahrlos im Highsec bewegen kann. So auch ich. Ich nutze dafür „Kel Rashem“. Er ist mein Schweizer Messer für den Highsec. Ich setze ihn für die Smallscale PVP-Flotten der G-Fleet ein. Außerdem ist er ein ausgebildeter Cyno-Pilot, diplomierte Boost-Schlampe und ein hervorragender Frachterkapitän. Nur minern, das konnte Kel bislang nur in einer Venture.

Skiff im Warpflug

Da musste sich etwas tun. Kel musste langsam mal lernen, wie sich eine Mining-Barge so fliegt. Also warf ich ihm alle Skills in den Kopf und nun, fast zwei Monate später, kann Kel sie fliegen: Die Skiff.

Warum die Skiff? Ganz einfach. Im Highsec ist man immer ein potenzielles Opfer. Steht man mit einer Hulk oder einer Mackinaw im Asteroidengürtel, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis irgendeine Pappnase das als Einladung sieht, einen aus dem Schiff zu pellen.

Die Schiffe, die man benötigt, um eine Hulk oder eine Mackinaw zu ganken, kosten weniger als die Hulk, die dabei platzt. Der Gank einer Skiff würde mehr kosten, als die Skiff selbst. Vorausgesetzt, die Skiff ist richtig gefitted. Wenn diese Rechnung nicht mehr stimmt, hat man zumindest den typischen Ganker schon mal vom Hals. Wird man dann trotzdem geganked, war es etwas persönliches.

Gar nicht mal so häßlich, das Teil.

Kel saß bislang halt immer in einer Venture und das hat zwei signifikante Nachteile. Zum minert das Teil mal schnarch langsam und zum anderen kostet es nichts und ist somit auch leicht zu ganken.

Man muss also immer auf der Hut sein und ganz ehrlich: Mining in einer Venture macht absolut keinen Spaß. Da muss was dickeres her, wo man nicht alle x Minuten den Ore Hold leer machen muss. Dazu noch eine anständige Schürfrate und fertig ist die G-Fleet Abendgestaltung.

Am kommenden Freitag wird Kel die erste Runde in der Skiff drehen. Das Fit ist mehr auf Tank und weniger auf Max Yield ausgelastet. Sicherheit geht vor. Man weiß ja nie.

Das nächste Mining Event der G-Fleet findet übrigens an Freitag dem 13.03.2020 statt. Perfektes Datum. Echt jetzt. What could possibly go wrong? Wir werden sehen.

Zurück auf Linux

Letzte Nacht habe ich wieder die Rolle rückwärts geschafft. Ich hatte ja kurzzeitig Windows 10 am laufen. Den Zustand konnte ich mir aber nicht lange antun. Also habe ich mich am Abend kurz daran gemacht, alles neu aufzusetzen. Nach einem kurzen Streit mit dem in Ubuntu gelieferten Nvidia Treiber war dann auch wieder alles einsatzbereit.

Feels good to be back. Ich hatte mich direkt zu Anfang unter Windows 10 wieder sehr unwohl gefühlt. Die Defizite, die ich unter Linux habe sind nicht so schlimm wie die, die ich unter Windows hätte. Von daher ist alles gut. Meine zweite SSD mit Windows 10 drauf, habe ich auch gelöscht. Ich habe nun ein 100% Linux-System am laufen und fühle mich sehr viel wohler.

Einen neuen Tisch habe ich mir auch gebaut. Aber dazu mehr in einem separaten Blogpost.

Lies den ganzen Beitrag von Neovenator auf Neovenator

Nebeneinkommen und Spaß mit Linux

Dreht ihre Runden im Nullsec. Meine Ishtar.

Wer rattet da bei Nacht und Wind?

In EVE ist für mich ja seit einiger Zeit so ziemlich die Luft raus. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht doch irgendwie aktiv wäre. Das semi AFK-Ratting hat es mir irgendwie angetan. So kommt es, dass mich meine Corpmates dann doch mehr zu sehen bekommen, als es noch vor zwei Wochen der Fall war.

Zwar habe ich aktuell keine Lust auf CTA’s oder anderen Allianzkram, aber irgendwie habe ich endlich den Drive gefunden, doch mal endlich mit Ratting ein wenig Geld zu verdienen. Die Ishtar, entsprechjend gefittet, verdient das Geld ja fast von allein. Ab und an mal ein Blick auf den Local und dazu dann noch hier und da mal die Taste „F“ gedrückt und schon hat man die ein oder andere Milliarde zusammen.

Habe ich mich anfangs noch mit den kleinen Sites aufgehalten, fliege ich nun die Forsaken Hubs und bekomme, je nach Aufmerksamkeit meinerseits zwischen 18 und 20 Millionen ISK pro Tick (ca. alle 20 Minuten) auf mein Wallet gebucht. Das ist auf den ersten Blick nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass ich die Ishtar fast unbeaufsichtigt im Homeoffice neben meiner Arbeit fliegen lassen kann, ist das dann doch am Ende viel Kohle, die mal eben so rein kommt. Dafür muss eine alte Missionsschlampe eine Menge Level IV Missionen fliegen und auch noch looten.

Dan Corona haben wir nun alle Homeoffice und ich habe da diverse Rechner herumstehen. Da ist es kein Problem, wenn meine Gamingstation AFK-Ratting macht, während ich auf meinem Arbeits-Laptop ein Spracherkennungssystem für einen Kunden installiere. Da kann man auch mal die ein oder andere Milliarde nebenbei verdienen. Andere machen PI, ich lasse die Ishtar von der Kette.

Kleine Pause bei Linux

Meine Linux Installation habe ich dann auch mal komplett getoastet. Aber das mich Absicht. Ich wollte meine beiden Samsung 970 EVO SSD’s mit jeweils 1GB in einem Raid 0 zusammenfassen. Ich wusste nicht, dass das unter Linux nur per Software geht. Ich killte also absichtlich meine EVO’s und setzte sie im Bios meine MSI Z270 Sli Plus Boards in einen Intel Rapid Storage Raid 0 zusammen, nur um dann festzustellen, dass Ubuntu das so gar nicht groovy fand. Das Raid wurde nicht gfunden. Wie sich hrausstellte, geht das unter Linux dann doch nicht so einfach, wie ich dachte.

Das Windows Setup hat das Raid allerdings sofort erkannt. Also biss ich in den sauren Apfel und installierte (aus Faulheit) erst mal alles wieder unter Windows 10. Sobald ich aber genau weiß, wie sich ein Raid sauber unter Linux umsetzen lässt, knalle ich mir wieder in Linux auf die Platten.

Ich habe Ubuntu Linux echt zu schätzen gelernt, aber selbst dort nerven mich ein paar Dinge. Zum Beispiel, wenn ich ein Desktop-Icon anlegen möchte. Dafür muss ich eine Textdatei anlegen. Ich kann nicht einfach die Datei, die ich starten will rechts klicken und sagen „Verknüpfung auf dem Desktop anlegen“. Das wäre ja viel zu einfach. Allein um ein Teamspeak Icon in den Launcher zu bekommen, muss man schon richtig ackern. Das Loginscreen-Wallpaper bekommt man auf die selbe Weise per Fummelei auf der Shell geändert. Ansonsten Pustekuchen.

Was mich aber am meisten nervt (und das ist nicht Linux, sondern wahrscheinlich Nvidia schuld) ist, dass wenn ich zocke und nebenbei ein Video auf Youtube schaue, EVE anfängt zu ruckeln. Und das auf einem Rechner mit einem I7700, 32GB RAM und einer GTX 1080 mit aktuellsten Treibern.

Momentan mache ich ein wenig Urlaub in Windows, bis ich mich in das Raid Thema eingelesen habe. Dann geht es wieder in Richtung Linux. Momentan bin ich aber zu faul, das ganze neu aufzusetzen. Ubuntu ist fix aufgesetzt, aber das Customizing dauert echt ewig. Naja, kommt Zeit, kommt Rat.

Lies den ganzen Beitrag von Neovenator auf Neovenator